In Bayern verläuft die Leitung über Ingolstadt nach München und von dort nach Burghausen. Gemeinden, die in der Nähe des Kernnetzes liegen, können auf Basis der Planungen nach und nach mit Wasserstoff versorgt werden. Weiter abseitsliegende Orte folgen dann schrittweise.
Im Gasverteilnetz der Energienetze Bayern werden aktuell gut 160.000 Privatkunden sowie rund 600 Gewerbe- und Industriekunden mit Gas versorgt. Das unterstreicht die regionale Bedeutung der Gasverteilnetze für die Energieversorgung und den Wirtschaftsstandort Bayern. Über das Wasserstoffkernnetz kann Wasserstoff künftig überregional transportiert werden. Darüber hinaus wird die Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien diskutiert, beispielsweise durch Elektrolyse mit Strom aus PV- oder Windkraftanlagen.
Die Bundesnetzagentur prüft nun, ob das beantragte Wasserstoff-Kernnetz die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt. Beispielsweise müssen Erzeuger von Wasserstoff, Speicher und große Verbraucher miteinander verbunden sein oder Zugänge zum europäischen Wasserstoffnetz hergestellt werden.
Weitere Informationen zum Wasserstoffkernnetz und den nächsten Schritten finden Sie hier.